Dienstag, 16. september 2008
Community: Wellness und Gesundheit
veröffentlicht in: Allgemeines
muss die Freiheit wohl grenzenlos sein….

Jawohl, das ist sie!!!!!

Wir haben diese Freiheit erleben dürfen. Gemeinsam mit unserem Gastwirt vom Brandstattgut, Freund und Pilot Jacob Wuerfl stiegen wir am 05.09.2008 in seinen Heissluftballon und fuhren über das wunderschöne Salzburger Land. Auf einer großen Wiese in der Nähe von Strasswalchen rüsteten wir gemeinsam mit der Boden-Crew und dem Piloten den Ballon auf.

































Das ist gar nicht so einfach und verlangt vollen körperlichen Einsatz. Jeder Handgriff muss sitzen, schließlich hängt davon die Fahrt und die Sicherheit der Passagiere ab.
 In den vergangenen Jahren durfte ich bereits einmal mitfahren und mehrmals als Mitglied der Bodencrew an Ballonfahrten teilnehmen. Es ist immer wieder – egal ob am Boden oder in der Luft – ein gigantisches Erlebnis. Heute allerdings waren wir nicht in der Bodencrew. Mein Mann und ich durften in den Korb steigen und mitfahren. Obwohl wir beide bereits einmal eine solche Fahrt erleben durften, waren wir aufgeregt wie die kleinen Kinder. Angst hatten wir aber nicht. Jacob ist ein erfahrener Pilot und würde niemals ein Wagnis eingehen.
Das Wetter war optimal. Es würde uns an diesem Tag keinen Strich durch die Rechnung machen.
Vor jedem Start studiert ein Pilot genauestens die Wetter- und insbes. die Windverhältnisse. Ist der Wind zu stark, kann man nicht starten, ist er zu schwach, kommt man nicht vorwärts. Wenn ein Gewitter in der Luft liegt, wird es gleich gar nichts und auch bei Regen würde niemals ein Pilot aufsteigen. Deshalb kann man eine Ballonfahrt zeitlich niemals 100%ig planen und durchführen. Mitunter sind Fahrten schon so oft verschoben worden, dass sie erst im Folgejahr stattfanden.
Dieses Problem hatten wir nicht. Am Mittwoch haben wir die Fahrt geplant – und am Freitag bereits ausgeführt. Was will man mehr???
Pünktlich 19.10 Uhr ließen wir die Bodencrew zurück und stiegen in die Luft.

















Wir glitten fast lautlos über das Salzburger Land. Kein Motorlärm störte, nur das Zischen des Gases war zu hören. Zwischen uns und dem weiten Land gab es kein Fenster wie beim Flugzeug. Wir konnten rundherum, in jede Richtung schauen. Von hier oben sah die Welt aus wie eine Modeleisenbahn. Wir waren eins mit der Natur. Die Aussicht war zwar ein klein wenig trübe, aber das störte uns nicht weiter. Die Fernsicht war trotzdem recht gut.
Langsam fuhren wir in Richtung Friedburg. Hier konnten wir kurz auf den Fußballplatz schauen, auf dem gerade ein Match stattfand.
 
















Weiter ging es fast bis nach Mattighofen. Unsere Bodencrew verfolgte uns über die Strassen. Sie hatten es nicht so einfach wie wir und mussten wesentlich weiter fahren. Zwischen dem Piloten und den Verfolgern gibt es sowas wie einen 6. Sinn. Nur im Notfall wird gefunkt. Die Crew ist so aufeinander eingestimmt, dass eigentlich jeder weiß, was der andere tut. Jeder versucht, sich in den anderen hineinzuversetzen. Das macht sowohl die Fahrt als auch die Verfolgung so spannend. Ziel der Verfolger ist es, kurz vorm Ballon an dessen Landeplatz, den der Pilot aber erst kurz vorher bestimmen kann, zu sein.
Es ist faszinierend, aber die Crew von Jacob schafft es fast immer. Auch uns nahmen sie nach dieser grandiosen Fahrt am Boden in Empfang. Jacob legte eine weiche Landung hin. Wir stiegen aus und gemeinsam rüsteten wir ab. Auch das ist fast körperliche Schwerstarbeit.
 
















Jetzt folgt der eigentlich spannendste Teil, der aber diesmal nicht notwendig war: Die Ballonfahrertaufe.
Wir waren beide bereits getauft. Den kompletten Taufspruch kriege ich nicht mehr so ganz zusammen. Ich weiß aber noch, dass man dem Piloten versprechen muss, sich im Notfall von ihm als Ballast abwerfen zu lassen. Ich hoffe schon, dass dieser Notfall niemals eintrifft…

Es grüßt euch ganz herzlich
Petra, die über grüne Wiesen und Felder des Flachgaues und des Innviertels luftfahrende Landgräfin von Arnsdorf


PS: Wer seinen Ballon-Taufnamen vergisst und sogar sagt, ein Ballon würde „fliegen“ muss eine Runde Taufwasser schmeißen…
Ich wurde mit Champagner getauft – also habe ich meinen ellenlangen Namen sorgfältig auswändig gelernt… Ihr könnt mich im Schlaf danach fragen!
Weitere schöne Luftbilder findet ihr hier!

Danke liebe Frieda, danke lieber Jacob für die tolle Fahrt!
von Petra empfehlen
Kommentar hinzufügen Kommentare (7)    Trackback erstellen
Donnerstag, 29. mai 2008
Community: Wellness und Gesundheit
veröffentlicht in: Allgemeines
Meine Laufpause dauert nun schon 12 Tage. Bis jetzt habe ich die Erholung genossen. Holger hat mir empfohlen: Geh mal ein Eis essen! Hab ich gemacht, Holger!
Nicole hat mich in ihrem Kommentar gefragt:  " Macht ihr denn alle gar nichts anderes als laufen?"
Doch, Nicole, machen wir! Ich habe meine Freizeit anderweitig genossen - wenn auch nicht ganz ohne Sport. Radfahren hat sich wegen meiner Rückenprobleme als nicht so prickelnd erwiesen , aber meine Rückengymnastik habe ich regelmäßig durchgeführt.
Und  nicht zu vergessen: Ist Fensterputzen eigentlich auch Sport? Und Bügeln?  Auch wenn`s nicht so wirklich Spass macht - die lauffreie Zeit hat einen positiven "Nebeneffekt" : Ich konnte vieles nachholen , was vor meinem Marathon so alles liegen geblieben ist.
                                                                                                                                                                                                                                      





Mein Hund Eyko freut sich auch - es ist wieder mehr Zeit für ausgiebiges Kuscheln und die heißgeliebten Streicheleinheiten. Davon kann er nicht genug bekommen....
Ausgedehnte Spaziergänge gehen leider nicht - es ist einfach zu heiß.
Da verkriecht er sich lieber in die hinterste Ecke des Flures, da wo die kühlenden Fliessen am Kältesten sind...










Langsam wird der Kopf wieder frei. Ich werde  wieder heiß auf`s Laufen. Aber ich werde noch ein paar Tage warten. Vorfreude ist die schönste Freude?
Ich denke mal, daß ich nächste Woche wieder ins Training einsteige, am Sonntag morgen vielleicht schon mal einen schönen Morgenlauf mache.
Bis dahin: hab ich viel Arbeit und in der Freizeit gönn` ich mir was Schönes!

von Petra empfehlen
Kommentar hinzufügen Kommentare (6)    Trackback erstellen
Freitag, 23. mai 2008
Community: Laufen
veröffentlicht in: Allgemeines
Der Muskelkater ist vorbei, der Körper erholt sich langsam von den Strapazen und ich beginne, mich so ganz langsam auf mein nächstes Ziel einzustimmen - den Alpenmarathon von  Anzere nach Leukerbad im Schweizer Kanton Wallis mit einer Höhendifferenz von 1500m aufsteigend und 1650 Höhenmetern absteigend. Ich habe 14 Wochen Zeit, mich auf meine nächste Herausforderung vorzubereiten, die noch härter als der Rennsteiglauf sein wird. Am liebsten würde ich gleich wieder loslaufen, aber ich halte mich diszipliniert an die Hinweise von Martin, der meinen Trainingsplan auch für den nächsten Marathon erstellt.
Eine Woche Ruhe hat er mir verordnet - d.h. eine Woche nicht laufen, was mir ganz schön schwer fällt. "Mut zur Formlosigkeit" hat das Boris in seinem Vortrag wenige Wochen vorm Start zum Rennsteiglauf genannt. Naja .- so ganz will ich ja meine Form eigentlich nicht verlieren... Aber ich vertraue Martin und halte mich an seine Hinweise. Allerdings bedeutet "nicht laufen" ja nicht, daß ich überhaupt keinen Sport machen darf....
Deshalb habe ich heute das Rennrad meines Mannes aus dem Keller geholt und bin einfach mal losgeradelt... Nein - ich bin nicht einfach nur geradelt, ich habe schon versucht, ein ordentliches Tempo anzuschlagen. Das Ziel war das 22km entfernte Bad Vilbel, wo meine Hilfe bei der Beseitigung von Renovierungsspuren in der Wohnung meiner Tochter gefragt  war. Nach einigen Stunden war ich total geschlaucht - und der Rückweg stand noch an.
Trotzdem muß ich wohl ziemlich entgeistert geschaut haben, als mir meine Tochter vorschlug, mit der S-Bahn zu fahren. Das ging mir dann doch gegen meinen Ehrgeiz und ich schwang mich auf`s Rad. Allerdings merkte ich da schon, daß ich das Radfahren ja nun überhaupt nicht gewöhnt war. Ob ich morgen noch gerade auf dem Stuhl sitzen kann? Irgendwie hatte ich das Gefühl, daß der Sattel immer härter würde. Vielleicht hätte ich doch mit meinem eigenen Rad fahren sollen? Das ist vielleicht nicht so schnell, aber wesentlich bequemer!
Unterwegs traf ich viele Läufer. Seufz! Neid! Ich wäre auch am liebsten  vom Rad abgestiegen und mitgelaufen. Jedenfalls habe  ich gemerkt, daß Radfahren für mich keine wirkliche Alternative darstellt. Ich hoffe, daß ich noch viele Jahre laufen kann, daß ich von Verletzungen und Krankheiten verschont bleibe. Ich kann mir ein Leben ohne Laufen nicht  mehr vorstellen und will es auch gar nicht.
Der Marathon ist 6Tage her - die Schmerzen sind vergessen und ich freue mich auf den Nächsten!
Jetzt heißt es für mich, noch stärker als bisher ins Bergtraining einzusteigen und mitunter auch ein paar km mit dem Auto zufahren, bevor ich loslaufe. Trotzdem: Ich freue mich drauf!

Bald geht das Training weiter!

von Petra empfehlen
Kommentar hinzufügen Kommentare (2)    Trackback erstellen
Montag, 17. märz 2008

veröffentlicht in: Allgemeines
Heute soll der erste Beitrag in meinem gerade erstellten Blog erfolgen... Eine Herausforderung für mich, da ich - von Natur aus- ja nicht gerade mit sonderlich großem technischen Verständnis beglückt wurde. Aber irgendwie hab ich es geschafft und kann mich nun dem Schreiben widmen. In den nächsten Wochen möchte ich euch teilhaben lassen, wie ich mich auf meinen 3. Marathon vorbereite - den GutsMuths Rennsteiglauf und natürliich werde ich euch berichten, wie es mir dort erging. Weiter gehts es dann mit dem Alpenmarathon in der Schweiz im August 2008. Was danach kommt, kann ich euch heute noch nicht sagen. Erstmal möchte ich diese beiden Herausforderungen schaffen.
Zunächst möchte ich mich bei euch vorstellen: Ich bin 48 Jahre, erst seit 3 Jahren Läuferin und habe vorher Sport nur vom Fernsehen her gekannt. Nach langen und schwierigen Kampf mit meinem inneren Schweinehund bin ich nach Spinning zum Laufen gekommen. Einmal damit angefangen, kann man es nicht mehr lassen.
Es gibt für mich nichts Schöneres, als genießend durch die Natur zu laufen und meinen Gedanken freien Lauf zu lassen, einfach laufend zu entspannen. Kaum zu Hause angekommen, freue ich mich schon auf` s nächste Mal...

von Petra empfehlen
Kommentar hinzufügen Kommentare (5)    Trackback erstellen

Über diesen Blog

Werbung

Neueste Kommentare

Feeds

  • Feed RSS 2.0
  • Feed ATOM 1.0
  • Feed RSS 2.0

Disclaimer


Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehme ich keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

Freitext

BlogPingR.de - Blog Ping-Dienst, Blogmonitor Blog Top Liste - by TopBlogs.de Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Add to Technorati Favorites
créer un photo blog auf de.over-blog.com - Kontakt - Nutzungsbedingungen - Werbung - Missbrauch melden